Szabad Népmisszió

Jézus Krisztus tegnap és ma és mindörökké ugyanaz (Zsid.13:8)

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Rundbrief Dezember 1998 / Ewald Frank

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Sehr herzlich grüße ich alle nah und fern in dem teuren Namen unseres Herrn Jesus Christus mit dem Wort aus Joh. 15, verse 18-20:

»Wenn die Welt euch hasst, so bedenkt, dass sie Mich noch eher als euch gehasst hat! Wenn ihr aus der Welt wärt, so würde die Welt euch als das zu ihr Gehörige lieben; weil ihr aber nicht aus der Welt seid, sondern Ich euch aus der Welt heraus erwählt habe, deshalb hasst euch die Welt. Gedenkt an das Wort, das Ich euch gesagt habe: ›Ein Knecht steht nicht höher als sein Herr.‹ Haben sie Mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen; haben sie Mein Wort befolgt, so werden sie auch das eure befolgen

Die Erlösten passen nicht in diese Welt; sie sind wie ein Fremdkörper darin. Sie gehen den gleichen Weg und werden missverstanden wie der Erlöser, von dem schon in Ps. 69, 5 geschrieben stand: »Sie haben Mich ohne Grund gehasst (Joh. 15, 25). Uns, die wir das Heil verkündigen, trifft das gleiche Los wie Ihn, der das Heil brachte. Es gibt absolut keinen Grund, einen Gläubigen zu hassen. Die einzige Ursache finden wir in Joh. 17, 14: »ICH habe ihnen Dein Wort gegeben, und die Welt hat sie gehasst, weil sie nicht zur Welt gehören, wie auch Ich nicht der Welt angehöre.« ER wurde gehasst, weil Er das Wort war, und wir werden gehasst, weil wir es aufgenommen haben und predigen.

Allein um des Wortes willen werden die Gläubigen von der religiösen Welt gehasst. Das Wort scheidet immer in der Auswirkung das Licht von der Finsternis; es gebietet die Herausrufung aus und die Absonderung von der Welt. Unter denen, die das Wort der Verheißung glauben, kann es keinen Hass geben, denn die Auserwählten tragen als Söhne und Töchter Gottes das Leben und Wesen Christi. Wer einen Bruder hasst, offenbart dadurch, dass sich der Teufel eingeschlichen und inspiriert hat. Paulus stellt zwei Arten von Gläubigen vor: »Wie jedoch damals der nach dem Fleisch erzeugte Sohn den nach dem Geist erzeugten verfolgt hat, so ist es auch jetzt der Fall.« (Gal. 4, 29).

Die Jünger waren nach Isaaks Art aus dem Wort der Verheißung. Die Schriftgelehrten dagegen — auf ihre Art sehr gläubig — verteidigten ihre Lehren, waren dabei aber voller Hass und Eifersucht nach Kains Art. Dementsprechend sprach der Herr sie auch an und sagte trefflich: »Ihr Schlangenbrut! wie solltet ihr imstande sein, Gutes zu reden, da ihr doch böse seid? denn wovon das Herz voll ist, davon redet der Mund.« (Matth. 12, 34). Ein Mensch offenbart durch seine Worte, was in seinem Herzen ist. Das Leben und die Taten bestätigen, von welcher Art wir sind.

Unser Herr sprach: »Ein neues Gebot gebe Ich euch, dass ihr einander lieben sollt; wie Ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben. Daran werden alle erkennen, dass ihr Meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.« (Joh. 13, 34-35). Wessen Jünger sind diejenigen, die voller Hass sind? Es gibt also nicht nur die 10 Haupt-Gebote aus dem Alten Testament, es gibt noch mehr im Neuen Testament. Bruder Branham nannte das Gebot der Liebe »das elfte Gebot«, in dem alle anderen ausgelebt werden. Gemäß Röm. 13, 8 ist die Liebe zum Nächsten sogar die Erfüllung des ganzen Gesetzes. Das Gebot der Liebe ist zweifach: Erstens, dass wir Gott, unseren Herrn, von ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit unserem ganzen Denken lieben — als Haupt-Gebot; zweitens, dass wir unseren Nächsten lieben sollen wie uns selbst. In diesen beiden Geboten ist das ganze Gesetz und die Propheten (Matth. 22, 36-40).

Über kein Thema ist so viel gepredigt, gesprochen und geschrieben worden wie über die Liebe. Dennoch ist heute in vielen Gläubigen die Liebe erkaltet und nichts ist so sehr zu beklagen wie die Lieblosigkeit, die sich manchmal sogar als abgrundtiefer Hass kundtut. Man muss es erlebt haben, sonst kann man es nicht glauben. Es gibt »Gläubige«, deren Hass nicht nur bis in den Tod, sondern noch über das Sterben und den Friedhof hinausgeht. Von welcher Art sind solche Menschen? Göttlichen Wesens können sie nicht sein; das müssten sie selbst wissen. Nach dem Zeugnis der Heiligen Schrift haben Wiedergeborene ein neues Herz, einen neuen Geist, ein neues Leben, nämlich das Leben Gottes empfangen. Wo Jesus im Herzen wohnt, wird Sein Wesen kund.

Bruder Branham berichtete von seiner Entzückung »hinter den Vorhang der Zeit« ins Paradies. Dort hörte er die Worte: »… nur vollkommene Liebe geht hier ein!« Die Liebe — keine Lehre oder Erkenntnis — ist das Band der Vollkommenheit. Es ist die geoffenbarte Liebe Gottes am Kreuz auf Golgatha. Wer Vergebung und versöhnung persönlich erlebt hat, der liebt in der göttlichen Liebe, die dem anderen nichts Böses tut, weil sie durch und durch gut — nämlich Gott selbst ist. Denn Gott ist Liebe, und wer aus Gott geboren ist, liebt alle Seine Kinder (1. Joh. 5, 1).

Den Erlösten ergeht es wie dem Erlöser: nicht die Welt der Ungläubigen hat Ihn gehasst und mit den allerschlimmsten Beschimpfungen bedacht, sondern diejenigen, die Gottes Wort im Munde führten. Nie beschuldigen echte Gotteskinder andere, immer sind sie es, die angeschuldigt und verleumdet werden. Nie verfolgt ein Auserwählter — sie werden verfolgt (Gal. 4, 29). Der Hass, durch Neid und Eifersucht hervorgerufen, begann mit Kain, der aus der Vermischung hervorkam. Jemand hat einmal gesagt: »Der ist kein Abel, der nicht einen Kain zum Bruder hat.« Ich würde eher »Halbbruder« sagen. Kain war ein Mörder-Bruder, und so sind es alle falschen Brüder und gläubigen »Mischlinge«. »Wenn jemand behauptet: ›Ich liebe Gott‹ und doch seinen Bruder hasst, so ist er ein Lügner; denn wer seinen Bruder nicht liebt, der sichtbar bei ihm ist, kann ganz gewiss Gott nicht lieben, den er nicht gesehen hat. Und dies Gebot haben wir von Ihm, dass, wer Gott liebt, auch seinen Bruder liebe.« (1. Joh. 4, 20-21). Von Seinen wahren Brüdern sagt der Sohn Gottes: »Jeder, der den Willen Gottes tut, der ist Mir Bruder und Schwester und Mutter.« (Mark. 3, 34b-35).

Für alle, die von »Der Botschaft« reden, gilt der folgende Text zur Selbstprüfung: »Denn dies ist die Botschaft, die ihr von Anfang an gehört habt: ›Wir sollen einander lieben‹, nicht in der Weise Kains, der ein Kind des Bösen war und seinen Bruder erschlug; und warum hat er ihn erschlagen? Weil sein ganzes Tun böse war, das Tun seines Bruders dagegen gerecht.« (1. Joh. 3, 11+12).

Wer aus dem Samen Gottes ist, kann gar nicht hassen, kann keinen Rufmord verüben — das entspräche nicht der göttlichen Natur. Aus einer Quelle kann ja nicht gut und böse, nicht bitter und süß kommen (Jak. 3, 10-12). »Ein guter Mensch bringt aus der guten Schatzkammer Gutes hervor, während ein böser Mensch aus seiner bösen Schatzkammer Böses hervorbringt.« (Matth. 12, 35). Nur wer aus dem Samen des Bösen ist, wie es von Kain geschrieben steht, kann tödliches Schlangengift verbreiten. Das Herz eines solchen Menschen ist keine Gold-, sondern eine Mördergrube. Die beiden Samen wachsen auf dem gleichen Feld. »… der Acker ist die Welt; die gute Saat, das sind die Söhne des Reiches, das Unkraut dagegen sind die Söhne des Bösen.« (Matth. 13, 38). Auf beide Samen fällt der gleiche Regen, und dieselbe Sonne strahlt ebenfalls auf beide Arten (Matth. 5, 45).

Neid, Eifersucht, Hass — das sind die Merkmale derer, die nicht wiedergeboren sind. Bruder Branham sprach so trefflich von den drei »Kreisen« Seele, Geist, Leib. Er sagte, ein Mensch könne im zweiten Bereich, also im Geist mit Heiligem Geist getauft, doch in der Seele gar nicht gerettet sein. Wir haben gedacht, wer Gaben betätigt, sei schon halb im Himmel. Wahre Gotteskinder werden durch die Geistestaufe ganz in den Himmel versetzt und versiegelt. Ihre Zungen werden vom göttlichen Feuer geläutert, um die großen Taten Gottes zu verkündigen (Apg. 2). Aber zuerst geht es um die Rettung der Seele! Der Mensch ward ja eine lebendige Seele, und die Seele, der eigentliche Mensch, muss das Heil und die Erneuerung erleben. Eine Salbung allein reicht nicht aus; davon ist die religiöse Welt jetzt so voll wie nie zuvor.

Christus, der wahre Gesalbte, hat uns vor den vielen falschen Christussen, den unechten Gesalbten der Endzeit, gewarnt und auch vor falschen Propheten, die Zeichen und Wunder tun (Matth. 24, 24 u. a.). So spricht der Herr: »Viele werden an jenem Tage zu Mir sagen: ›Herr, Herr, haben wir nicht kraft Deines Namens prophetisch geredet und kraft Deines Namens böse Geister ausgetrieben und kraft Deines Namens viele Wundertaten vollführt?‹« (Matth. 7, 22). Nach außen reich gesegnet mit Weissagungen, Offenbarungen und sogar Wunderzeichen und doch vom Herrn verworfen und nicht anerkannt! Hier sollten wir nicht nur an andere in den verschiedenen Gemeinden denken, sondern beherzigen, was auch geschrieben steht: »Ein jeder prüfe sich selbst.«

In seiner Predigt über »das Lamm und die Taube« stellt Bruder Branham die Natur des Lammes der eines Wolfes gegenüber. Er macht deutlich, dass ein Lamm nicht beißt und heult wie ein Wolf etc. Wahre Gläubige haben eine Lammesnatur, und wie die Taube haben sie als wirklich Geistgetaufte keine Galle. In ihrer Zunge kann auch kein todbringendes Gift sein, wie es in Jak. 3, 8 beschrieben wird, weil sie im Herzen keine Bitterkeit tragen. Vieles kann ein Mensch verbergen, aber was im Herzen ist, wird durch Worte und Taten im Leben kund.

In Joh. 15 spricht der Herr noch einen anderen Aspekt an. ER stellt sich als der wahre Weinstock und die Seinen als die fruchttragenden Reben dar. Das Leben des Weinstocks kommt in den Reben zum Ausdruck, und zwar als Frucht des Geistes, die da ist: Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Treue, Sanftmut, Beständigkeit (Gal. 5, 22-23). ER ermahnt uns, in Seiner Liebe zu bleiben, indem wir Seine Gebote halten, wie Er die Gebote Seines Vaters gehalten hat. Wer in Ihm bleibt, bringt reichlich Frucht. »Seid fruchtbar und mehret euch!«, gilt auch für die geistliche Schöpfung. Seit Gründung Seiner Gemeinde sind immer und zu allen Zeiten Menschen wiedergeboren worden. Der Geist befruchtet und wirkt Leben aus Gott. Eine Gemeinde, in der nicht neues Leben, d. h. Kinder Gottes geboren werden, ist eine unfruchtbare Gemeinde. Solange die Gnadenzeit währt, muss Gott Menschen, die gläubig werden, hinzufügen können (Apg. 2, 47).

Der Herr spricht von der Freude, die in uns vollkommen werden soll, wenn wir Seine Gebote halten. Die Rede ist davon, dass wir einander lieben sollen, wie Er uns geliebt hat. Dann kommt der gewaltige Ausspruch an die gehorsamen Gotteskinder: »Ihr seid Meine Freunde, wenn ihr tut, was Ich euch gebiete.« (Joh. 15, 14).

Abraham tat, was der Herr ihm geboten hatte, und wurde von Ihm »Freund« genannt (Jes. 41, 8). Erst durch die Tat, das Werk, das Tun dessen, was der Herr uns gebietet, beweisen wir tatsächlich, dass wir Ihn lieben und Ihm wirklich glauben. Abraham glaubte Gott und empfing den verheißenen Sohn — das war der erste Teil. Der zweite Teil bestand darin, den einzig Geliebten als Opfer darzubringen (1. Mose 22). Erwählung, Verheißung, Glaube und Gehorsam gehören zusammen. »Ist nicht unser Vater Abraham aus Werken gerechtfertigt worden, da er seinen Sohn Isaak auf dem Opferaltar darbrachte? Daran siehst du, dass der Glaube mit seinen Werken zusammengewirkt hat und der Glaube erst durch die Werke zur Vollendung gebracht ist (Jak. 2, 21-22). Wer nicht befolgt, was der Herr gebietet, bildet sich Erwählung und Glaube nur ein, ist ein Theoretiker, der in einer frommen Fantasiewelt lebt, immer vom Willen Gottes spricht, ihn aber nicht tut.

Auf wirklich Erwählte trifft zu, was der Herr sagte: »Nicht ihr habt Mich erwählt, sondern Ich habe euch erwählt und euch dazu bestellt, dass ihr hingehen und Frucht bringen sollt und eure Frucht eine bleibende sei, auf dass der Vater euch alles gebe, um was ihr Ihn in Meinem Namen bittet.« (Joh. 15, 16).

Wir sind dazu bestimmt, Frucht zu tragen, die Frucht des Geistes und der Vermehrung. Die Frucht ist der Beweis dafür, dass wir Gott lieben. Das Leben, das in uns ist, äußert sich in der Bruderliebe und der allgemeinen Liebe. Diese Liebe ist nicht im Kopf und nicht auf den Lippen, sondern tatsächlich durch den Heiligen Geist, der das Leben wirkt, in unsere Herzen ausgegossen worden (Röm. 5, 5). Unser Herr hat ganz klar gesagt: »An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.« und: »Ein guter Baum bringt gute Früchte.« (Matth. 7, 16-17). Noch einmal betont der Herr in Joh. 15: »Dies ist Mein Gebot an euch, dass ihr einander liebet (vers 17).

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